Aktualisiert: Februar 2026Lesezeit: 7 Minuten

Pepperstone Erfahrungen 2026: Lohnt sich der australische Broker?

Pepperstone ist einer der bekanntesten Forex-Broker weltweit. Wir haben den Broker über 2 Monate getestet und zeigen Ihnen, für wen sich Pepperstone eignet – und wo es bessere Alternativen gibt.

Zusammenfassung auf einen Blick

Gesamtbewertung
4.3/5
Regulierung
BaFin ✓
Spreads
Ab 0.0 Pips
Für wen?
Forex-Trader

Unsere Bewertung im Detail

Regulierung
9/10
Handelsplattform
8/10
Spreads & Gebühren
8.5/10
Produktauswahl
7/10
Kundenservice
7.5/10
Benutzerfreundlichkeit
7/10
Ein-/Auszahlungen
8/10
Gesamtbewertung
4.3/5

Unser Erfahrungsbericht

Regulierung & Sicherheit

Pepperstone ist bei der BaFin reguliert und unterliegt der strengen europäischen Finanzaufsicht. Das Unternehmen wurde 2010 in Australien gegründet und hat sich seitdem zu einem der größten Forex-Broker weltweit entwickelt. Die Kundengelder werden auf segregierten Konten bei erstklassigen Banken verwahrt. In puncto Sicherheit gibt es hier nichts zu beanstanden.

Handelsplattform & Tools

Pepperstone bietet MetaTrader 4, MetaTrader 5 und cTrader an. Das sind bewährte Plattformen, die vor allem erfahrene Trader ansprechen. Allerdings fehlt eine eigene, moderne Plattform wie die xStation 5 von XTB, die besonders für Einsteiger deutlich intuitiver ist. Wer bereits mit MetaTrader vertraut ist, wird sich bei Pepperstone wohlfühlen – Neulinge könnten jedoch überfordert sein.

Spreads & Gebühren

Die Spreads bei Pepperstone sind wettbewerbsfähig. Im Razor-Konto beginnen sie ab 0.0 Pips, allerdings fällt eine Kommission von $3.50 pro Lot an. Im Standard-Konto sind die Spreads etwas höher (ab 1.0 Pips), dafür ohne Kommission. Im Vergleich: XTB bietet ab 0.1 Pips ohne Kommission im Standard-Konto und zusätzlich echte Aktien ohne Gebühren bis 100.000€ Umsatz/Monat.

Produktauswahl

Mit rund 1.200 Handelsinstrumenten bietet Pepperstone eine solide Auswahl an Forex-Paaren, Indizes, Rohstoffen und Kryptowährungen. Allerdings fehlen echte Aktien und ETFs – hier ist XTB mit über 11.200 Instrumenten und echten Aktien klar im Vorteil.

Kundenservice

Der Kundenservice ist per Live-Chat, E-Mail und Telefon erreichbar. Der deutschsprachige Support ist verfügbar, allerdings nicht rund um die Uhr. In unserem Test waren die Antwortzeiten im Chat akzeptabel (2-5 Minuten), per E-Mail dauerte es jedoch teilweise bis zu 24 Stunden.

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • BaFin-reguliert, hohe Sicherheit
  • Sehr enge Spreads im Razor-Konto
  • MetaTrader 4/5 und cTrader verfügbar
  • Schnelle Orderausführung
  • Guter Ruf in der Trading-Community

Nachteile

  • Keine echten Aktien oder ETFs handelbar
  • Keine eigene moderne Plattform (nur MT4/MT5)
  • Kommission im Razor-Konto ($3.50/Lot)
  • Deutlich weniger Instrumente als XTB
  • Kein kostenloses Demokonto ohne Zeitlimit

Pepperstone vs. XTB: Direkter Vergleich

KriteriumPepperstone
XTBTestsieger
Gewinner
Bewertung4.3/54.8/5XTB
RegulierungBaFin ✓BaFin ✓Gleich
Instrumente1.200+11.200+XTB
Echte AktienNeinJa ✓XTB
PlattformMT4/MT5xStation 5XTB
Min. Einzahlung0 €0 €Gleich
SpreadsAb 0.0 Pips*Ab 0.1 PipsPepperstone*
Dt. SupportJa24/5 ✓XTB

* Pepperstone Razor-Konto: Ab 0.0 Pips + $3.50 Kommission pro Lot. Effektiv oft teurer als XTB.

Unser Fazit

Pepperstone ist ein solider Forex-Broker mit guter Regulierung und engen Spreads. Für reine Forex-Trader, die bereits mit MetaTrader vertraut sind, ist Pepperstone eine gute Wahl. Allerdings fehlen echte Aktien, die Produktauswahl ist deutlich kleiner und die Plattform weniger benutzerfreundlich als bei XTB.

Unser Urteil: Für die meisten deutschen Trader ist XTB die bessere Wahl – mehr Instrumente, eine modernere Plattform, echte Aktien und ein umfassenderer Service. Pepperstone empfehlen wir primär erfahrenen Forex-Tradern, die MetaTrader bevorzugen.

Risikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund der Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 73,9% der Privatanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit Pepperstone. 75% bei XTB. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.